BC Colours Düsseldorf e. V.

Wir sind Billard...

Marcel Nottebaum zum Vierten

Die Vorrunden wurden beim BSV Wuppertal und beim PBSC Bonn gespielt. Mit 24 Teilnehmern in Wuppertal und 22 in Bonn war das Traditionsturnier nur mäßig besucht.

Die Düsseldorfer waren jedoch recht zahlreich vertreten. Melanie Brüsseler und Michael Stahl spielten in Bonn und scheiterten beide recht früh.

In Wuppertal waren mehr Colours am Start: Titelverteidiger Marcel Nottebaum, Raimund Kluske, Michael Knirim, Jörg Trowski und Gerhard Küßner bildeten die dortige Colours-Fraktion. Von diesem Quintett erreichten gleich drei Spieler die Finalrunde am folgenden Sonntag.

Auf heimischem Boden gingen am Sonntag die 16 Qualifikanten ab 11:00 Uhr auf die Jagd nach dem Siegerpokal. Insbesondere Marcel war ein heißer Kandidat auf den Sieg. Immerhin hatte er das Turnier bereits drei Mal für sich entschieden. Man konnte ihm anmerken, dass er hoch motiviert war und unbedingt seinen dritpeterernstsponsorenten Sieg in Folge landen wollte.

Doch neben Marcel hatten auch andere Spieler Ambitionen auf den Turniersieg. Insbesondere Achim Schefczyk (PBSC Bonn) und Sascha Schulz (1. PBC Hürth-Berrenrath) seien hier erwähnt. Beide dürften zum engeren Favoritenkreis zählen.

Einen erfolgreichen Beginn hatten Raimund mit einem 7-1 über Dieter Sellbach (PBC Köln-Süd) und Marcel, der Martin Hilgers 7-3 besiegte. Michael dagegen musste eine 5-7 Niederlage gegen Giuseppe Ingrasci (BSC Shooters Mettmann) einstecken.

Auch sein nächstes Spiel gegen Sebastian Arendts (PBSC Bonn) bestritt der Neuzugang der Colours nicht erfolgreich. Er unterlag dem Bonner mit 6-7 und landete damit auf Platz 13.

Auf der Gewinnerseite mussten nun auch Marcel und Raimund ihre erste Niederlage hinnehmen. Beide trafen auf Mitfavoriten auf den Turniersieg. Raimund unterlag Achim Schefczyk (PBSC Bonn) deutlich mit 2-7 und Marcel erging es gegen Sascha Schulz (1. PBC Hürth-Berrenrath) nicht wesentlich besser. 3-7 hieß es am Ende.img02

Während sich die beiden Colours von nun an auf der Verliererseite durchzuschlagen versuchten. erreichte Achim über die Gewinnerseite das Halbfinale. Dort hätte man eigentlich auch Sascha vermuten dürfen. Doch der Oberligaspieler hatte überraschend das Nachsehen gegen Giuseppe Ingrasci. Der Mettmanner stand durch diesen Erfolg vollkommen unerwartet im Halbfinale.

Auf der Verliererseite musste sich nun Raimund verabschieden. Sebastian Arendts gewann mit 7-3 gegen den Düsseldorfer. Dagegen behauptete sich Marcel gegen Namensvetter Marcel Brünnemann (PBC Köln-Süd) mit 7-5 und war nun der letzte Spieler der Gastgeber.

In der nächsten Runde trumpfte Marcel gegen Ouassim Chedati (SSV Colonia) mit 7-0 auf und war nur noch einen Schritt vom Halbfinaleinzug entfernt. Hier hatte bekam er es mit Christian Wolfram (BC Remscheider Löwen) zu tun, während auf der anderen Seite Sascha Schulz und Tino Berg (BC The Boozers) den weiteren Halbfinalteilnehmer ausspielten.

Marcel setzte sich mit 7-5 durch und Sascha behielt ebenfalls die Oberhand und siegte mit 7-4. Das Halbfinale war nun komplett. Es wurde gebildet aus 3 Spielern, die man auch zum Favoritenkreis zählten und Giuseppe Ingrasci, dessen Halbfinalteilnahme nicht unbedingt zu erwarten war.

Marcel übernahm gegen Giuseppe schnell die Initiative und erspielte sich einen beruhigenden Vorsprung. Am Ende stand ein 7-2 Erfolg und das Finale für ihn zu Buche.

img04Anders sah es am zweiten Halbfinaltisch aus. Dort wurde um jeden Ball gekämpft. Achim lag zwar vorn, doch Sascha kämpfte sich heran und zwang den Bonner ins entscheidende 13. Spiel. Hier war es dann Achim, der den Sack zumachte. Dabei hatte auf die letzte Neun nicht viel gefehlt, und der Spielball hätte auch noch den Weg in eine Tasche gefunden. Mit Augenmaß gespielt also ;-)

Das Spiel um Platz 3 war dann eine klare Angelegenheit. Sascha wollte unbedingt gewinnen und bei Giuseppe war möglicherweise der Akku nach dem langen Turniertag leer. So endete der Satz glatt mit 7-0 für den Kölner. Glückwunsch an Sascha zu Platz 3 und auch an Giuseppe, der sich den 4. Platz redlich verdient hatte.

Das Endspiel wurde eine spannendere Angelegenheit. Marcel lag von vorne herein meist leicht vorn, doch Achim blieb stets dran Er verkürzte oder glich aus. Beim 6-5 erhielt Marcel dann seine Chance zum Sieg, nachdem er in der Partie zuvor einen schwierigen Ball ausgelassen hatte.

Nun blieb er ruhig, nahm sich teilweise viel Zeit, um die Bälle sicher weg zu spielen und auf die gewünschte Position zu kommen. Das gelang ihm auch bis zum Schluss. So machte er den Hattrick beim Kombipokal perfekt und siegte zum dritten Mal in Folge bei diesem Turnier.

Achim blieb nach einem guten Turnier Platz 2. Glückwunsch an ihn und natürlich an Marcel zum Turniersieg.

Ein Dankeschön geht außerdem an alle fleißigen Helfer, die in den entscheidenden Positionen dieses Mal allesamt weiblich waren: Tanja Sauermilch (Theke + Essen), Petra Meyer (Theke) und Astrid Niermann (Turnierleitung).

Bericht Lokalkompass

Bericht WZ Online

Westdeutsche Zeitung 28.08.2018

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