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 Ausgabe Nr. 31
   

Düsseldorf Classics: Auf 8 Tischen zum Erfolg

20150227

Ende Februar wurden nach der Karnevalsbedingten Pause wieder die Düsseldorf Classics beim BC Colours Düsseldorf gespielt. Erstmals konnte das Turnier auf 8 Tischen ausgetragen werden. Am Montag zuvor waren die beiden zusätzlichen Tische geliefert, aufgebaut und auch die Beleuchtung installiert.

Nun waren sowohl die Gastgeber als auch die Gäste gespannt, wie stark sich der Tischzuwachs auf das Turnier auswirken würde. Insgesamt hatten sich wiechert5936 Spieler und eine Spielerin auf den Weg ins Vereinsheim des BC Colours gemacht. Wer anders als Christine Wiechert (BSV Wuppertal) konnte die Vertretung der Damen beim heutigen Hausturnier übernehmen? Und ich kann bereits jetzt mitteilen, dass ihr das durchaus gut gelungen ist….

Neben den üblichen Anwärtern auf die Preisgeldränge Klaudio Kerec (BC Oberhausen), Martin Steinlage (1. PBC Neuwerk), Michael Voglhuber (vereinslos) waren auch einige Spieler vor Ort, die man bisher eher selten bei den Düseldorf Classics antrifft. Besonders zu erwähnen sind die beiden Regionalligaspieler Achim Schefczyk (PBSC Bonn) und Sascha Rath (PBC Joker Kamp-Lintfort).

Sascha kam direkt in der Hauptrunde zum Einsatz, in der nur 5 Spiele zu absolvieren waren. Nach einer 3-0 Führung machte er den Satz unnötig noch rath001einmal spannend, löste die Handbremse dann allerdings wieder und setzte sich sicher mit 5-3 gegen Sascha Kühn (BC Colours Düsseldorf) durch.

In der ersten Gewinnerrunde kamen nun alle Spieler zum Einsatz. Hier behaupteten sich dann auch die favorisierten Spieler. Sascha setzte sich mit 5-0 klar gegen Michael Schlebusch (BC Colours Düsseldorf) durch, Klaudio hatte keine Mühe mit Markus Ostermann (5-0, BC Colours Düsseldorf) und auch Martin musste gegen Gerd Küßner (BC Colours Düsseldorf) nur ein Spiel abgeben.

Mehr Anstrengungen mussten dagegen Michael Voglhuber und Achim Schefczyk unternehmen, um unbeschadet in die nächste Runde einzuziehen. Doch beiden gelang es sich gegen ihre jeweiligen Kontrahenten durchzusetzen. Michael bezwang Ali Kazma (vereinslos) mit 5-3 und Achim war mit dem gleichen Ergebnis über Jörg Garbe (BC Colours Düsseldorf) siegreich.

Stark präsentierte sich Gabriel Niesyto (BSC Shooters Mettmann). Der frühere Oberligaspieler wies Michael Cromen (vereinslos) mit 5-1 in die Schranken.ernst02 Schwer tat sich Toni Demeter (PBC Köln-Süd) beim 5-4 über Andreas Auerhahn (PBC Joker Kamp-Lintfort). Ein weiteres interessantes Duell gab es zwischen Christine und Peter Ernst (PBC Ronsdorf). Der Queuebauer hatte heute allerdings nicht seinen besten Tag erwischt und musste gegen die solide spielende Christine ein 2-5 hinnehmen.

Für Christine ging es gleich ins nächste spannende Duell. Sie traf auf ihren langjährigen Mitspieler Harald Heller (BC Colours Düsseldorf). Beide hatten mehrere Jahre gemeinsam für die Colours in der Verbandsliga gespielt. Im direkten Aufeinandertreffen hatte Routinier Harald das bessere End emit 5-2 auf seiner Seite.

Weiterhin im Speedmodus spielte sich Garbriel in die nächste Runde. Gegen Klaus Flamm (vereinslos) gab er kein Spiel ab und siegte mit 5-0. Ebenso demeter04zogen Achim Schefczyk und Klaudio Kerec in die nächste Runde ein. Michael Stahl und Kai Henckel (beide BC Colours Düsseldorf) konnten der Spielstärke der beiden nichts entgegensetzen.

Eine überraschend deutliche Niederlage gab es für Michael Voglhuber gegen Toni Demeter. Toni setzte dem Spiel ein schnelles Ende und siegte mit 5-1. Bleibt noch das Abschneiden von Sascha Rath und Martin Steinlage in dieser Runde zu erwähnen. Die beiden unterschiedlichen Spieltypen trafen direkt aufeinander, was zu diesem frühen Zeitpunkt des Turniers natürlich eine Kracherpartie bedeutete. Doch das Match hielt nicht das, was sie versprach. Martin kam nicht wirklich gut zurecht, während Sascha weiterhin sein Spiel durchzog und so mit 5-1 den Tisch als Sieger verließ.

Auf der Gewinnerseite ging es nun um den Einzug in die K.o.-Runde. Hier musste sich Harry dem halb so alten Sascha mit 3-5 beugen. Auch Klaudio heller05erreichte mit einem 5-1 gegen Majk Faust ungeschlagen das Viertelfinale. In fast einstündigen Match bezwang Daniel Jadanec (BC Colours Düsseldorf) den Kölner Toni Demeter mit 5-3.

Als letzte beendeten Achim und Gabriel ihre Partie um den Einzug in die Endrunde. Gabriel bestätigte seine bisherigen Vorstellungen und blieb auch gegen den Bonner Regionalligaspieler siegreich. Mit 5-3 fiel das Ergebnis im Vergleich zu den vorangegangenen allerdings wesentlich knapper aus. Was gegen Achim auch zu erwarten war, der gegen den aktuellen Landesligaspieler sicherlich leicht favorisiert war.

Neben den 4 Spielern, die ungeschlagen das Viertelfinale erreicht hatten, hatten auch noch 4 Akteure die Chance über die Verliererseite in die Endrunde zu kommen. Hierverabschiedete sich Peter Ernst recht früh. Nach seiner Niederlage gegen Christine, reichte es für den Wuppertaler nur noch zu einem Sieg über Mexin Kemali (vereinslos), ehe ihn ach einem 3-4 gegen Basri Sejdi (BSC Shooters Mettmann) das Aus ereilte.

cromen01Auch Nico Seidler (vereinslos) musste nach seiner zweiten Niederlage sein Spielqueue zeitig einpacken. Er unterlag Jörg Garbe mit 3-4. Eine Runde später folgten gleich 2 Spieler, die ansonsten eigentlich immer zumindest unter den besten 8 zu finden sind. Michael Cromen erwischte gegen Michael Voglhuber einen Sahnesatz und schoss den unter seinen Möglichkeiten bleibenden Voglhuber mit 4-0 vom Tisch. Nach einer 3-4 Pleite gegen Marco Schmitt war auch Martin Steinlage ein längerer Verbleib im Turnier nicht vergönnt. Zwei der Topfavoriten waren damit bereits frühzeitig ausgeschieden.

Für Sejdi und Cromen reichte es noch, bis eine Runde vors Viertelfinale. Dort hatten die das Nachsehen gegen Achim Schefczyk (4-3 gegen Sejdi) bzw. gegen Harald Heller (4-2 gegen Cromen. Marco Schmitt verabschiedete sich bereits eine Runde früher. Christine gelang gegen den ehemaligen Oberligaspieler ein 4-1 Erfolg. Fürs Viertelfinale reichte es für die einzige Dame des Abends allerdings doch nicht ganz. Im entscheidenden Spiel unterlag sie Toni Demeter mit 2-4. Den letzten Viertelfinalplatz ergatterte Majk Faust durch ein 4-1 über Ali Kazma.

Die Viertelfinalspiele waren nun komplett und bis auf eines gingen alle über die volle Distanz. Die wenigste Spannung kam im Spiel zwischen Daniel Jadanec und Achim Schefczyk auf. Achim ging als 5-1 Sieger aus diesem Spiel hervor.

Zwar sah es auch bei Sascha Rath nach einem klaren Erfolg aus, doch auch beim Stand von 1-4 gab sich Majk Faust nicht auf und kam auf 4-4 heran, eheniesyto02 er nach einem Sicherheitsduell das Risiko eines Einbänders auf die Mitteltasche einging, der erfolglos aber nicht folgenlos blieb. Sascha nutzte die Chance zum K.o. für Majk und stand im Halbfinale.

Auch Gabriel machte es nach einer Führung gegen Toni Demter noch einmal spannend. Der Oberligaspieler glich zum 4-4 aus, doch im abschließenden Spiel war es Gabriel, der die entscheidende Zehn lochte.

Schwer tat sich auch Klaudio gegen den Düsseldorfer Oldie Harald Heller. Stets blieb Harald an Klaudio dran und bot dem Bundesligaspieler Paroli bis zum Schluss. Doch letzten Endes setzte sich die Klasse des Oberhauseners durch, der als letzter Spieler die Vorschlussrunde erreichte.

schefczyk08Hier verliefen die Spiele überraschenderweise nicht so eng, wie zuvor in den Viertelfinals. Sascha startete gut gegen Gabriel, doch ab der vierten Partie erwischte er einen Hänger. Gabriel zog sein Spiel dagegen weiterhin gut durch, machte wenige Schussfehler und erreichte durch einen ungefährdeten 6-2 Sieg das Finale.

Hier würde er entweder seinem Freund Klaudio oder aber Achim gegenüberstehen. Während Achim sicher sein Spiel machte, unterliefen dem Bundesligaspieler in diesem Satz zu viele Fehler, die der Bonner fast immer zu nutzen wusste, schnell auf 5-0 davonzog ehe Klaudio doch noch ein Spiel gewinnen konnte. Mehr war für ihn heute allerdings nicht drin. Bei seiner insgesamt zweiten Teilnahme erreichte Achim mit 6-1 das Endspiel.

Während Achim zum ersten Mal im Endspiel der Düsseldorf Classics stand, hatte Gabriel dieses Gefühl bereits zum zweiten Mal. Beide Spieler einigten sich darauf Preisgeld und Turniersieg zu teilen und den Turniersieg nicht mehr auszuspielen. GT2015 300

Im Gegensatz zu früheren Turnieren war dieses Mal bereits um 2:20 Uhr Schluss. Für den Turnierablauf bedeuten die beiden zusätzlichen Spieltische einen absoluten Fortschritt und die Einsparung von mindestens einer Stunde. Nicht nur die Wartezeiten für die Teilnehmer hat sich erheblich verkürzt, auch die Ausspielziele in der Gewinnerrunde konnten auf 5 Gewinnspiele erhöht werden.

Zum Schluss ein Dankeschön an Melanie Brüsseler für die Turnierleitung und den schmackhaften Hackbraten und an Markus Ostermann und Kai Henckel, die an diesem Abend gemeinsam den Thekendienst übernommen hatten. Außerdem wollen wir nicht den Mann vergessen, der sich mit viel Zeit und Einsatz um den Aufbau der neuen Tische und insbesondere den Bau und die Inatsallation der Tischbeleuchtung gekümmert hat: Danke Holger Henrichts. Ohne seinen Einsatz hätte das Turnier weiterhin auf 6 Tischen stattgefunden. Das nächste Turnier findet in 14 Tagen am 13. März statt. Dann natürlich auch wieder auf 8 Tischen :-)

Spielplan und Ergebnis Düsseldorf Classics 27.02.2015 

Zusammenfassung Stadt-News

   
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