peterernstBillard Service....Peter Ernst
   
 
 touch cover ausgabe 31
 
 Ausgabe Nr. 31
   

1. Düsseldorfer Stadtmeisterschaft: Eine erfolgreiche Premiere

siegerfoto

Im Sommer hatten sich die Verantwortlichen des BC Colours dazu entschieden ein Turnier für Hobbyspieler auszurichten. Nach einem Blick auf den gut gefüllten Terminkalender war auch schnell ein passender Termin gefunden: Der 9. November sollte es sein.

Schon zu Beginn der Planungen rechneten die Organisatoren mit einem breit gefächerten Spielniveau vom Anfänger bis zumpeterernst fortgeschrittenen Spieler. Das Kommen von „Schießern“, die früher höherklassig gespielt hatten, sollte man jedoch bereits im Vorfeld unterbunden werden. Was letztendlich auch gelang. Um trotz der unterschiedlichen Spielstärken allen Teilnehmern eine reelle Chance auf einen Preis zu geben, sollte ein Sponsor gefunden werden. Dies gelang auch: Queuebauer Peter Ernst aus Wuppertal konnte sowohl als Sponsor für den Verein, als auch für die Stadtmeisterschaften gewonnen werden und stiftete für das Turnier Plakat stadtmeisterschaft 1024insgesamt 10 Preise, die unter allen Teilnehmern verlost wurden.

Nach Entwicklung des Plakats wurde über mehrere Ebenen Werbung für das Turnier gemacht. Internet, Printmedien und Plakatwerbung brachten erst nur schleppenden Erfolg. Eine Woche vor dem Turnierstart befand sich die Anzahl der Anmeldungen bei etwa einem Dutzend. Doch in der letzten Woche ging es Schlag auf Schlag, so dass zum Turnierstart insgesamt 28 Teilnehmer und einige Gäste das Vereinheim füllten.

Neben einigen bekannten Gesichtern fanden sich viele neue Leute ein. Auf den in dieser Größenordnung nicht erwarteten Ansturm zeigte sich Turnierleitung Torsten Maus gut vorbereitet. Da man allen Teilnehmern möglichst viele Spiele garantieren wollte und zugleich den zeitlichen Rahmen nicht sprengen wollte, wurde es ein schwieriger Spagat, der aber gut gelöst wurde. Immerhin war bis zum geplanten Turnierstart um 18:00 Uhr nicht klar, wie viele Billardspieler tatsächlich erscheinen würden.

Auf den sechs 9-Fuß Tischen sollte in sieben Vierergruppen gespielt werden. Die jeweiligen Tabellenersten und der besteIMG10 Tabellenzweite aller Gruppen sollten anschließend im K.O.-System den Düsseldorfer Stadtmeister des Jahres 2013 ermitteln.

Innerhalb der Gruppen kristallisierten sich schnell die Favoriten heraus. In jeder Gruppe befand sich ein Spieler, der die Gruppenphase ohne Niederlage abschloss. Darunter war mit Petra Meyer auch eine Dame, die sich ungeschlagen gegen ihre Kontrahenten in der Gruppe 6 durchsetzte. Mit Uwe Hemp und Stefan Peters setzten sich zwei ehemalige Vereinsmitglieder an die Spitze ihrer jeweiligen Vorrundengruppe. Andere Ehemalige, wie z.B. Hüseyin Kader oder Daniel Queckbörner mussten bereits nach der Vorrunde die Segel streichen.

Sehr gut präsentierte sich der jüngste Turnierteilnehmer Robin Geiger. Der 18jährige belegte hinter dem starken Asiaten LeoIMG01 Liu den zweiten Platz in der Gruppe 2. Neben den zum Teil sehr guten Leistungen einiger Spieler bestach die Vorrunde durch eine angenehme Atmosphäre an und neben den Spieltischen. Während die regelfesteren Spieler am Tisch ihre Gegner unterstützten wurde neben den Tischen fleißig Konversation betrieben und die Organisatoren durften sich über viel positives Feedback freuen. Auch alle möglichen Fragen zum Turnier oder zum Verein wurden gerne beantwortet.

Kurz vor Ende der Vorrunde wurde das „Sideevent“ gestartet. Die meisten blickten skeptisch auf den Tisch und waren noch nicht ganz sicher, was denn nun auf sie zukommen würde. Die Aufgabe für die Spieler stellte sich wie folgt dar:

IMG29Der Spielball wurde auf dem Kopfpunkt aufgesetzt und auf den Fußpunkt kam natürlich die schwarze Acht. Nun hatte jeder Teilnehmer 5 Versuche, um die Acht über eine Bande in eine der beiden Ecktaschen im Kopffeld zu versenken. Lange Zeit war man bereits mit einem Treffer ganz vorn. Bis Stefan Peters an den Tisch kam, der die Trefferausbeute verdoppelte und nach zwei erfolgreichen Versuchen 18 €, eine Flasche Sekt und den Pokal mit der Aufschrift „Bankshotkiller 2013“ sein Eigen nennen durfte.

Nun versammelte sich die gesamte Spielerschaft um den Tisch der Turnierleitung, die zwischenzeitlich ausgewertet hatte, wer denn nun die Finalrunde bestreiten durfte. Doch bevor die Ergebnisse verlesen wurden, ging es zur Verlosung der Sachpreise. Als Glücksfeen fungierten die Kinder von UweIMG28 Hemp – einstmals Gründungsmitglied der Colours – Mara und Niki, die abwechselnd die Lose zogen. Zuerst wurde der Hauptgewinn vergeben: Ein Billardqueue im Wert von ca. 60 €. Dieses ging an Ines Wagner, die ebenfalls lange Jahre Mitglied beim BC Colours war. Die kleineren Sachpreise wurden auf dem Tisch platziert: Queueaufsätze, Kreidehalter, Schlüsselanhänger in Form von Billardkugeln und ein 10 € Gutschein von Peter Ernst. Davon durfte sich jeder Gewinner bedienen, bis alle Preise aufgebraucht waren. Leider hatten einige das Turnier mit dem Wissen nicht weitergekommen zu sein, bereits verlassen, so dass nochmals gelost werden musste. Insgesamt verlief die Preisverlosung sehr gerecht, denn nur zwei der letztlichen Preisgeldgewinner staubten zusätzlich noch einen der kleinen Sachpreise ab. So konnten sich z.B. alle der vier noch anwesenden Damen als Gewinner fühlen. Petra IMG21Meyer hatte sich als einzige der fünf Teilnehmerinnen in die Zwischenrunde gespielt und damit den Preis für die Beste Dame sicher. Die drei anderen - Dagmar Beyer, Bettina Badtke und Ines Bachmann - waren bei der Verlosung erfolgreich.

Nach der Verteilung der Preise wurden die Endrundenteilnehmer verlesen. Und es kam wie es kommen musste. Es gab nicht einen, nicht zwei sondern gleich fünf Zweitplatzierte in den 7 Gruppen, die genau Punkt- und Satzgleich waren. Doch auch das war für Turnierleitung Torsten Maus und Organisator Sascha Kühn kein größeres Problem.IMG24 Spontan wurde eine Zwischenrunde ins Leben gerufen, in der in vier Gruppen zu jeweils drei Spielern die Halbfinalisten ermittelt wurden. So kamen alle punktgleichen Gruppenzweiten gemeinsam mit den jeweiligen Gruppensiegern in den Genuss weiterhin am Turnier teilnehmen zu können.

Die Zwischenrunde ging recht zügig über die Bühne. In Gruppe 4 dominierte Danijel Gagovic das Geschehen. Hier hatte Stafan Peters überraschend deutlich das Nachsehen und mit seinem Sieg über das Gründungsmitglied des Gastgebers sorgte Klaus Dellmann für eine faustdicke Überraschung.

Auch Gruppe 3 fand in Leo Liu einen klaren Sieger. Hier landete die einzig verbliebene Dame Petra Meyer nach zwei Niederlagen am Ende. Bis zum Schluss bot Dino Romano – Vater der IMG18Vorzeigejugendlichen der Colours Celina – Leo Liu die Stirn, doch dieser bestrafte die Fehler des Italieners und siegte mit 2-0.

Die beiden anderen Gruppen boten einiges an Spannung. In Gruppe 1 fingen alle Sätze über drei Spiele, was die Ausgeglichenheit der Konkurrenten zeigte. Robin Geiger musste sich zweimal knapp geschlagen geben, was sicherlich seiner Nervosität und Unerfahrenheit zuzuschreiben war. Doch bot er den beiden erfahreneren Uwe Hemp und Claus Pütz einen harten Kampf, ehe er sich letztendlich doch geschlagen geben musste. Im Finale der Gruppe behielt Claus dann die Oberhand, nachdem Uwe den Sack einfach nicht zumachen konnte.

In Gruppe zwei ging es noch ausgeglichener zur Sache. Am Ende wiesen alle drei Spieler einen Sieg und eine Niederlage auf. Markus Penzek, der extra aus Herne angereist war, setzte sich schließlich aufgrund des besseren Satzverhältnisses (3-2) gegenüber Dennis Rollheiser (2-2) und Jens Krause (2-3) durch. Dabei nahm Markus erfolgreich Revanche für IMG27seine Vorrundenschlappe gegen Dennis.IMG12

In den Halbfinals merkte man den Spielern das lange und anstrengende Turnier an. Fehler, die zuvor nicht passiert wären, unterliefen nun allen vieren, doch Leo Liu und Markus Penzek erwiesen sich dennoch als die Konstantesten im Wettbewerb. Leo hielt sich Danijel Gagovic erstaunlich deutlich mit 3-0 vom Leib und Markus Penzek hielt den Langenfelder Claus Pütz mit 3-1 in Schach. Damit waren die Finalplätze vergeben.

IMG08Das Spiel um Platz 3 entschied Danijel mit 3-1 für sich und nahm neben dem Preisgeld noch einen Pokal mit nach Hause, während Claus sich mit dem für Platz 4 ausgelobten Preisgeld zufrieden geben musste.

Das Endspiel wurde vom Asiaten dominiert. Der im Düsseldorfer Stadtteil Mörsenbroich lebende Chinese war auch nach dem langen Turnierverlauf noch sehr konzentriert, während Markus sein Niveau nicht ganz halten konnte. So endete das Finale mit einem deutlichen 3-0 Sieg für Leo Liu, der als einziger Spieler nicht einen einzigen Satz abgegeben hatte. Das Turnier hatte also einen würdigen und verdienten Sieger gefunden.

Aufgrund der guten Resonanz und viel positivem Feedback der Teilnehmer wird dieses Turnier in der Form im kommenden Jahr sicherlich eine Wiederholung finden.

Spielplan und Ergebnisse

Bericht WZ Online

Bericht Stadt-News

Bericht Rheinische Post Benrather Tageblatt

Bericht Rheinische Post Düsseldorf

   
© !!! All logos and trademarks in this site are property of their respective owner. The comments are property of their posters, all the rest is 2011 by BC Colours Düsseldorf e.V. !!!